Der Nachweis ist erbracht

Ein Haus allein beweist noch nichts. Aber das Monitoring. Von Februar 2014 bis Januar 2016 hat eine dreiköpfige Familie darin gewohnt. Zwei Jahre lang hat ein Wissenschaftler-Team der Technischen Hochschule Deggendorf um Raphaela Pagany, Josef Pauli und Prof. Dr. Wolfgang Dorner massenhaft Messdaten in der Praxis gesammelt: Energiegewinnung, Energieverbrauch, Umweltdaten, all das wurde genauestens erfasst, während die Familie ihren ganz normalen Alltag lebte, ohne Einschränkungen oder Verzicht auf irgendeinen Komfort.

Und jetzt haben wir ihn, den Beweis, schwarz auf weiß aus der Hochschule Deggendorf. Unser Ziegelhaus ist ein Effizienzhaus Plus. Es erreicht alle Werte, die das Bundesministerium definiert hat:
- Sein Jahres-Primärenergiebedarf ist negativ: (Qp < 0 kWh/m2a).
- Sein Jahres-Endenergiebedarf ist ebenfalls negativ:(Qe < 0 kWh/m2a)

Genau 120 Messstellen, an denen Energie fließt, wurden über den gesamten Zeitraum erfasst, zentral gespeichert und ausgewertet. Um die Ergebnisse einordnen zu können, registrierten die Experten auch Umweltdaten. Und um nichts zu verfälschen, wurde bei der Auswertung sauber herausgerechnet, dass einer der Bewohner zuhause sein Büro hatte und Vollzeit von Zuhause aus arbeitete.

Traditionelles Bauen ist nicht etwa altmodisch – sondern die Zukunft. Unser Baustoff Ziegel ist ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, das wirtschaftliche Haus der Zukunft zu bauen.


Gesamtbilanz thermische und elektrische Energie


Im ersten wie auch im zweiten Monitoringjahr ist sowohl die elektrische als auch die thermische Energieerzeugung bilanziell deutlich höher als die verbrauchte Wärme- und Strommenge. Im zweiten Monitoringjahr ist der elektrische Eigenversorgungsanteil mit 61 % noch höher als im ersten Jahr.